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Nach der Thronbesteigung Wilhelms II. verschärften sich die Gegensätze zwischen Kaiser und Kanzler, die zum Rücktritt Bismarcks 1890 führten. Danach erlebte Deutschland eine wechselhafte Innen- wie Aussenpolitik. Als am Ende des 1. Weltkriegs dem Deutschen Reich eine klare Niederlage drohte, entstand 1918 unter Max von Baden die erste parlamentarische Regierung. Die Novemberrevolution zwang den Kaiser zur Abdankung.
Die Weimarer Republik war zunächst von der Dominanz gemäßigter Parteien geprägt. Nicht zuletzt durch den Ausbruch der Weltwirtschaftskrise 1929 verschafften sich aber radikale Kräfte das Übergewicht, und 1933 schließlich erreichten die Nationalsozialisten unter Adolf Hitler die Macht. Die Folge war das dunkelste Kapitel deutscher Geschichte, das erst 1945 mit der Kapitulation Deutschlands am Ende des 2. Weltkriegs ein Ende fand.
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