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Nach Ende des Krieges wurden Deutschland und Berlin auf der Basis der alliierten Konferenzen in vier Besatzungszonen geteilt. Aus den drei westlichen Besatzungszonen wurde am 23. Mai 1949 die Bundesrepublik Deutschland (BRD) und am 7.Oktober 1949 die Deutsche Demokratische Republik (DDR) aus der sowjetischen Zone gegründet. Auch die Hauptstadt Berlin erhielt den Status einer geteilten Stadt.
In den darauf folgenden vier Jahrzehnten entwickelten sich beide deutschen Staaten politisch wie wirtschaftlich in völlig unterschiedliche Richtungen, bis nach einer Welle friedlicher Großdemonstrationen in der DDR im November 1989 sich die Mauer öffnete und schließlich am 3. Oktober 1990 die neugebildeten Länder der DDR der BRD beitraten.
Viele äußerliche Unterschiede zwischen den beiden ehemaligen deutschen Staaten sind heute kaum mehr erkennbar, dennoch sind vielerorts Spuren der DDR-Vergangenheit geblieben, die einen der vielen Reize Deutschlands für Reisende ausmacht. Am offensichtlichsten ist dies auch heute noch in Berlin nachvollziehbar.
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